Vorfrühling voll guter Nachrichten und schöner Kundenreisen

Käse1käse2Frühling in der Stadt, gute Nachrichten bei ZMM. Gestern Kollegin für den 750. Auftrag prämiert. Bei solch runden Zahlen ziehen wir mit der alten Schiffsglocke den Gang entlang und singen Halleluja. Diesmal wird erneut ein Interimer in die Festanstellung übernommen. Es gibt für uns keinen besseren Beweis unserer Staffing-Qualität. Wenn wir innerhalb von Tagen Mr/Ms Perfect finden, dann kann das eigentlich nur gelingen, weil wir nicht die strengeren Kriterien erfüllen müssen, die der Kunde bei Festanstellungen fordert: Zahlreiche Kandidaten, mehrere Präsentationen, umfangreiches Referenzeneinholen und Pipapo. Umso größer ist unsere Freude, wenn unsere eilig gefundenen Übergangsmanager sich nach einigen Monaten auch als dauerlösungstauglich erweisen.

Ganz besonders gilt dies, wenn der (die) Professional schon älter ist. Ein befreundeter AIMP-Kollege nennt seine Firma Top Fifty. Im Interim-Geschäft sind manchmal sogar Top Sixty und Seventy möglich – und das bis hin zur Festanstellung. Normalerweise würden Bewerber-CVs aus solchen Altersgruppen gar nicht mehr auf dem Tisch der Entscheider landen. Demnächst wird ein Kunde aus der Medizintechnik einen sechzigjährigen Interimer zum festangestellten Leiter Finanzen & Controlling ernennen. In jedem solchen Fall betrauern wir den Verlust eines exzellenten Professionals – und freuen uns mit Kunde und Manager über die gelungene, anfangs meist gar nicht erwartete Lösung.

Zu meinen schönsten Berufsmomenten gehören Kundenbesuche, nicht selten in abgelegenen Ortschaften. Neulich stieg ich noch bei Dunkelheit und Nebel ins Auto, doch auf dem Weg nach Niederbayern wurde der Tag immer heller und strahlender. So viele Sorten wie die Franzosen haben wir nicht, aber Käse-erfinderisch sind auch wir Deutschen. Unser Allgäuer Kunde buchte bei uns einen gelernten Agrar- und Wirtschaftsingenieur als Projektleiter, um die Entwicklung einer neuen Käsespezialität zu fördern. Als Laie ist man überrascht, wie lange es dauern kann, bis sich die Spezialmarinade richtig auf dem „Brot“ verteilt (so nennt man rechteckige Käsestücke, runde heißen „Laib“) und die Verpackungsfolie einwandfrei öffnen lässt. Zum Abschied bekam ich noch einen Grand Noir geschenkt, ein großes rundes Teil, das in dieser Form gar nicht in den Verkauf kommt. Schon nächste Woche stehen drei ähnliche Besuche an, sehr erfreulich.

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