Southhampton, East Hampton, Juist Hampton

Foto: privat

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Borkum mal ausgenommen: Nordwestlicher geht’s nicht in Deutschland. Und kaum schöner und erholsamer. Eine Düne, 17 km lang. Buhnenfreier Strand, schöner und sauberer als in Sylt. Dafür keine Sansibar, aber auch keine illegal geparkten SUVs. Sondern gar keine Autos. Der O2-Empfang ist schwach und reicht nur für Handy-Telefonate, nicht für Mails. Man fühlt sich endlos weit von München, wie im Ausland. So rufe ich ohnehin niemand an, am Ende drohen Roaming-Fees. Stellenweise erinnert es auch an die Hamptons. Nur ohne Barefoot Contessa und die für Normalbürger prohibitiven Parkgebühren.

Wattführer Heino begeistert mit seinen Wattwanderungen. Spricht von der Hybris, wenn wir zu arg in die Natur eingreifen. Warum einigen sich Kiel, Hamburg, Hannover und Berlin nicht auf einen deutschen Nordseehafen? Stattdessen werden von Ems bis zur Elbe künstlich die Flußläufe verlängert und vertieft – kostet uns alle Milliarden. Statt der harmlosen Hochbahn übers Hafenbecken sollten die Hamburger lieber die Elbvertiefung bekämpfen.

Eine Woche Juist reicht nicht, grad weils so schön war. Wir verreisen noch zehn Tage, diesmal in den Südwesten. 200 km von München geht es im Bregenzerwald fast so beschaulich zu wie auf Juist. Statt Puhlkrabben gibt’s dann Bergkäse. Vielleicht geht‘s auch mit einem Doppelmayr-Lift auf eine gemütliche Alm, die kommen aus Wolfurt, ganz in der Nähe. Zum Glück hält mir mein großartiges Team bei ZMM den Rücken frei. Danke, liebes Team!

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