Mein ganz persönlicher Jahresrückblick

Photo: levkr/ Quelle: iStockphoto

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Mit über 20 Prozent Wachstum war 2013 ein wirtschaftlich sehr erfreuliches Jahr. Das ganze Team arbeitet noch stärker marktorientiert. Wir sind mehr draußen und sprechen mit mehr Kunden denn je.

In heutigen Firmen gibt es eigentlich fast nichts mehr, was nicht hochtrabend Strategie benannt wird. Eine Strategie für jede Kostenart, eine Strategie für jedes einzelne Produkt, eine Personal- und natürlich eine IT-Strategie, jeder Manager ein kleiner Stratege.

Letztlich kann man alle Unter- und Teilstrategien vergessen, wenn man nicht für seine Kernangebote vernünftige Produkt-Markt-Strategien hat. Unsere Kernprodukte sind RentaManager®, RentaConsultant® und QuickHire® und die Strategie ist letztlich für alle die gleiche: Wir müssen die richtigen Menschen finden und von unserer Qualität überzeugen.

Dabei helfen natürlich dieser Newsletter, unsere Website, diverse Mailings, Events und was es sonst so gibt an schönen Marketing-Distanzwaffen. Wie erreiche ich viele Menschen, mit wenig Aufwand? Doch in unserem wettbewerbsintensiven Markt reicht das nicht. Ohne Nahkampf, ohne direkte Kundenansprache und -besuche, hilft das beste Marketing nicht.

Daneben gibt es noch die subjektiven Erfolgsgeschichten. Wenn man einem Mittelständler, dessen südländischer Kunde partout nicht zahlen will, einen superkompetenten Anwalt aus dem eigenen Freundeskreis vermitteln kann, der die Landessprache perfekt beherrscht. Wenn man für einen Pharmahersteller den perfekten Marketing-Manager findet, auf eher verschlungenen Wegen, und der sich dann als früherer Mitdoktorand entpuppt. Wenn man im Herbst beim Frühstück durch das wunderbar gefärbte Altmühltal fährt, mit rund 200 Sachen, und statt Autonummern gemütlich Süddeutsche lesen kann.

Mit Hilfe einer gestandenen Aktuarin und Versicherungsexpertin gelang uns eine Doppelpremiere:  erstes Projekt für eine Versorgungskasse, erste Besetzung einer „Vorständin“. Unser Postbanker auf Zeit harmonisiert das Kostencontrolling der Postbank mit dem der Mutter (übrigens unser zweiter Einsatz für eine Deutsche Bank-Tochter). Für eine große, nichtkommerzielle Blutspende-Organisation coachte ein früherer McKinsey-Kollege eine Strategieklausur.

Was hat weniger Spaß gemacht?

  • Wie die meisten Kollegen erleben wir unseren Markt als stark volatil. Bei den Anfragen gibt es über das Jahr hinweg immer wieder starke Schwankungen (Zeiten mit extrem vielen Anfragen und Zeiten mit extrem wenig Anfragen)
  • Lange Entscheidungswege bei vielen Kunden. Selbst im Mittelstand findet man häufig konzernige Strukturen, die eine schnelle Entscheidungsfindung behindern.
  • 2013 hat sich die Hit Rate von 7:1 auf 6:1 zu eins verbessert, immerhin. Aber umsonst arbeiten bei fünf von sechs Anfragen? So richtig Freude macht das nicht.

(Dieser Text ist unserem aktuellen Januarnewsletter entnommen, den Sie hier in voller Länge lesen können.)

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Eine Antwort auf Mein ganz persönlicher Jahresrückblick

  1. Verehrter Anselm,
    das ist nicht nur ein Rückblick, sondern auch eine sehr ansprechende Analyse, die wertvoll für einen Vorausblick sein kann.
    Gute Idee! Gratuliere jedenfalls zum Wachstum – selbst bei 6:1 in der Hitrate sollte man die fünf, die nicht genommen wurden analysieren und erkennen, das nichts umsonst ist im Leben.
    Der Lerneffekt führt weiter die Leiter noch oben zum Erfolg.
    Ich wünsche Dir ein humorvolles, fröhliches und weiterhin erfolgreiches Jahr 2014.
    Dieser Artikel hat mich sehr animiert, einen kurzen eigenen Jahresrückblick zu verfassen.
    Herzlichst
    Irmina

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