Aus meinem Reisetagebuch
Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde

Foto: privat

Marie-Luise Kaschnitz hatte recht. Der Juni gehört zu den schönsten (Reise-) Monaten. Besonders wenn’s in den Norden geht. Wie lang die Nächte hell sind! Nie machen die 800 km höhere Breite einen größeren Unterschied aus. Und war ich wirklich noch nie in Kiel? Dann wäre das meine letzte Landeshauptstadt-Premiere. Die Stadt schmückt sich schon für die Kieler Woche, aber das Schönste muss sie gar nicht herausputzen, die herrliche Lage an der Förde.

Die erfreulichsten Reiseziele für Inhaber einer Interim-Agentur sind Erstbesuche bei Kunden.  Im Dezember gab es die erste Begegnung beim Vorstellungsgespräch. Beide Seiten höflich und neugierig, zumal es um den ersten Interim-Einkauf dieses CEO geht. Die sechs Monate machen einen ebenso großen Unterschied wie die 800 km bei den Sommernächten. Unser Kunde arbeitet sehr eng mit unserer Interim-Professional zusammen. Die beiden wurden erkennbar ein Team. Ein Stück des zwischen ihnen gewachsenen Zutrauens strahlt auch auf mich aus. Wir reden offen über die Aufgaben, mein Rat wird geschätzt. Gibt es eine größere Freude für einen Berater?

Abends eine Umweltveranstaltung der giz am renommierten Weltwirtschaftsinstitut. Ein Fernsehteam fragt mich, warum ich mich seit 35 Jahren ehrenamtlich engagiere. So direkt hat das noch keiner gefragt. Hinter mir zeigt das Bild die Schönheit der Förde. So fiel mir die Antwort leicht: Die Erde ist doch der schönste gemeinsame Besitz der Menschheit.

Durchs Juni-schöne Land reisen, Kunden nach bestem Wissen beraten, abends noch rasch die Welt verbessern – so kann das Leben gefallen.

 

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