Myanmar, mon amour

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Zehn Tage nur weg, und doch verzaubert und bewegt. Kein normaler Urlaub, sondern eine Art Delegationsreise mit dem Tönissteiner Kreis. Die Reisegruppe eine wunderbare Mischung aus alt und jung, Mann und Weib, vielen Berufen und Welten. Fünf der 20 Teilnehmer kommen aus Asien, Afrika, Australien oder Südamerika.

Ein Land voller Wunder, und das größte darunter ist gewiss eine Militärdiktatur, die sich peu à peu auf das Risiko Demokratie einlässt. Die Bevölkerung 75% von D, die Fläche 190%, das BIP nur 2%. Im Norden 1,4 Mrd. Chinesen, im Westen 1,2 Mrd. Inder. Aber der Aufbruch ist spürbar und die Menschen sind sanft und gastfreundlich.

70% der Reise bestand aus Pagoden und Tempeln, dem Irrawaddy und dem Inle-See, und lauter wunderbaren Ex-Hauptstädten von Amarapura und Ava (Inwa) über Mandalay und Mingun bis Yangon, dem früheren Rangun. Aber 30% der Zeit gab es tolle Fachgespräche und Begegnungen mit Malern und Mönchen, Politikern, NGOs oder Diplomaten. Mailzugang teilweise schwierig. Handy glücklicherweise ganz unmöglich.

Außer dass man dort irgendwann auch deutsche Interim Manager brauchen wird fiel mir keine überzeugende Brücke zu unserem Markt ein. Egal. Dafür kam ein wunderbares eMail einer tüchtigen Qualitätsmanagerin, die schon öfter für ZMM bei Gesundheitsfirmen im Einsatz war: Und erneut ein Abschied, das Projekt ist fertig – aber ich komme wieder! Es wäre ja schade, wenn man eine so tolle Umgebung verlöre, ob beim Kunden XYZ oder beim großartigen Team vom ZMM. Ich muss das hier auch mal erwähnen. Ich kenne ja mehr Dienstleister, die ähnlich wie ZMM agieren. Aber mit ZMM zu arbeiten, macht richtig Spaß! Das musste einfach mal oder nochmal gesagt sein.

 

Liebe CH – danke für diese schönen Worte. Sie erleichtern mir den Wiedereintritt in den Arbeitsalltag. Das können Sie gern noch paarmal öfter sagen.

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Eine Antwort auf Myanmar, mon amour

  1. Lieber Anselm.

    Danke für die treffende Beschreibung, offenbar beginnt der Aufbruch in Ostasien (wenn auch langsam).

    „Aber 30% der Zeit gab es tolle Fachgespräche und Begegnungen mit Malern und Mönchen, Politikern, NGOs oder Diplomaten. Mailzugang teilweise schwierig. Handy glücklicherweise ganz unmöglich.
    Außer dass man dort irgendwann auch deutsche Interim Manager brauchen wird fiel mir keine überzeugende Brücke zu unserem Markt ein.“

    Meine Tochter ist jetzt in Nord-Thailand im Freiwilligendienst, betreut Myanmar-Flüchtlinge, Frauen, Waisen, etc und hilft das soziale Netz etwas zu verdichten. Interim Management mal auf andere Art (Geld verdient sie dort nicht, ich durfte dafür zahlen). Aber sicher ein richtiger Schritt um diese Gesellschaften zu festigen. Schauen wir mal ob die Neuwahlen etwas bringen… Irgendwann werden sie auch deutsche Interim Manager brauchen, und bezahlen können.

    Beste Grüße,
    Martin

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