Keine Angst vorm grünen Umbau
Unsere Antwort: Green Solutions for Companies

Foto: Ivan Bajic/Quelle: iStockphoto

Am Wahlabend dachte ich an unsere Kunden und Experten in „Ba-Wü“ und mehrere schöne Kundenreisen durchs Ländle. Eine führte mich mit dem IC nach Göppingen und mit DB-Carsharing (absolut zu empfehlen!) vom Filstal ins Remstal, später durchs Kochertal zurück über Ulm zum erholsamen ICE nach München. 

Schon hinzus sah ich vom Zug aus das große Gebäude unseres Eislinger Kosmetikkunden. Ob Kosmetik oder Heilwasser, Autoteile oder moderne Optik – hinter jedem Hügel kamen Kleinstädte und Dörfer mit bescheidenen Häuschen und kurz dahinter eine Fabrik, wo schwäbische Arbeiter und Ingenieure mit Tüftlergeist, Präzision und Fleiß Produkte von Weltniveau zusammenschrauben. Ein Achtel aller ZMM-Projekte und -Experten kommen aus Baden-Württemberg. Unsere Manager und Kunden hätten wohl keine grün-rote Mehrheit gewählt. Doch nachdenklicher wurden sie in den letzten Jahren allesamt, das weiß ich aus vielen Gesprächen. 

Die Frage nach unserer industriellen Zukunft stellt sich nicht nur den Schwaben. Setzen wir weiter darauf, die edelsten und schnellsten Autos der Welt zu bauen, oder verlagern wir die Quellen unseres künftigen Wohlstands auf grünere Produkte? Momentan besteht die Antwort in einem kuriosen Sowohl-als-auch: Wir sind Weltspitze bei konventionellen Autos, aber auch Weltmarktführer in vielen Umweltmärkten, von der Windenergie über Photovoltaik und synthetische Biotreibstoffe zu energie- und ressourceneffizienten Maschinen und Anlagen. Die Zeit arbeitet gegen die alten und für die neuen Produkte. Schon heute ist unser Weltmarktanteil 16 Prozent, Umweltdienste und ‑güter machen 1,8 Millionen Jobs aus. Deutschland hat das Zeug, Weltmarktführer für Umwelttechnik zu werden, in jeder Form. Das geht am schnellsten, wenn alle mitmachen. Unternehmer und Manager sollten aufhören, diesen Trend als Bedrohung zu sehen. Interim Manager sollten nicht passiver Teil dieser Entwicklung sein, sondern aktive Vorkämpfer.

Schon lange vor der Wahl organisierten wir für den 25. März einen Workshop in Frankfurt: Green Solutions for Companies. Wir wollen unseren Kunden helfen, Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern und grünere Produkte zu entwickeln. Externe Gastreferenten waren mein Freund Johannes Lackmann und Werner Maaß. Lackmann ist Geschäftsführer mehrerer Windparks in Westfalen und früherer Präsident des BEE (Bundesverband Erneuerbar Energien); Maaß ist Manager beim VDI Zentrum Ressourceneffizienz. ZMM-Experten stellten Praxisbeispiele vor.

Wir sollten nicht länger auf politische oder wirtschaftliche Strategien setzen, die sich bei Katastrophen in weit entfernten Ländern schon nach einer Wahlnacht als unhaltbar erweisen. Wenn Sie eine grünere Firma wollen – einfach ZMM anrufen.

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